Twitter-Analytics

Retweets und Favorites sind wichtig – aber die ganze Geschichte erzählen sie nicht. Vor einigen Monaten hat Twitter daher damit begonnen, seine Analytics-Funktion, die vorher nur den Anzeigenkunden vorbehalten war, auch an anderen Nutzern auszurollen. Was für Otto Normalnutzer nur interessant ist, ist für Unternehmen, die Twitter zur Marketingkommunikation nutzen, fast lebenswichtig – denn die umfangreichen neuen Daten, die in der Funktion zur Verfügung gestellt werden, bieten ein viel umfangreicheres Bild des eigenen Erfolgs auf Twitter, als man sich zuvor machen konnte.

Twitter-Analytics

Twitter-Analytics

Twitter Analytics zu einzelnen Tweets

Das Dashboard bietet eine gute Übersicht über die wichtigsten Werte, wie z. B. sich die Impressionen oder die Engagement-Rate sich über einen bestimmten Zeitraum (standardmäßig sind 28 Tage eingestellt) entwickelt haben. Die exportierten Daten beinhalten noch deutlich mehr Informationen: Neben den Details zum Tweet (Text, ID, Permalink und Zeit der Veröffentlichung) gibt es die Standardinformationen zu Impressionen, Engagement, Engagement-Rate, Retweets, Antworten und Favoriten, aber auch Profilklicks, Webseitenklicks, Hashtagklicks, „Details anzeigen“, Klicks auf den Permalink, Klicks auf eingebettete Medien, Appöffnungen, Appinstallationen, Follows, E-Mail-Tweets, „Telefonnummer gewählt“ und Video Views werden einzeln aufgeschlüsselt. So können Marketer genau auswerten, was an einem Tweet besonders interessant war.

Alle obigen Kriterien werden auch für Promoted Tweets gemessen und extra ausgewertet, sodass organische und eingekaufte Reichweite und Aktionen gut unterschieden werden können.

Analytics zu den eigenen Followern

Ein besonders wichtiger Schritt nach vorne für Marketer ist aber der zweite Tab, den Twitter Analytics zu bieten hat: Follower. Neben der Followerentwicklung über den gesamten Zeitraum, den man bei Twitter ist,  erfährt man hier (geschätzt) wo die eigenen Follower sitzen – eingeteilt nach Land und Stadt -, welches Geschlecht sie haben, welche Interessen besonders häufig vertreten und welche besonders selten sind. Auch, welchen anderen Twitternutzern die eigenen Follower sonst noch folgen, wird angezeigt. Ganz klar: Durch diese Details lässt sich die Zielgruppe besser kennenlernen und der Content auf sie abstimmen. Die Informationen zu Tweets geben dann darüber Auskunft, ob die Optimierungsstrategie erfolgreich war oder nicht.

Weitere Optionen

Auch zu Twitter Cards geben die Analytics Auskunft: Unter den Kriterien URL Klicks  und Retweets gibt es jeweils eine Übersicht und Informationen zur Änderung im Zeitverlauf, den Card Typen, Links, Einflussnehmern, Tweets und Quellen. Bei den Installationsversuchen wird außerdem nach Geräten analysiert.

Außerdem bietet die Analytics-Seite einen App-Manager, mit dem Nutzer Apps bewerben und das auch per Conversion Tracking auswerten können. Die Abschlussbeobachtung bietet zusätzlich noch Informationen zu den eingerichteten Webseiten-Tags und Mobile-App-Ereignissen.

Twitter Analytics bietet auch einen App-Manager.

Twitter Analytics bietet auch einen App-Manager.

Fazit

Twitter Analytics bietet umfangreiche und für Marketer hochrelevante Infos, die bei der Ausrichtung des eigenen Twitter-Kanals als Instrument der Unternehmenskommunikation hilfreich sind und für jeden, der sie nutzt, schnell unabdingbar werden dürften. Wie ihr die Flut an Informationen am besten verarbeitet und für effektive Kommunikation nutzt? Dazu beraten wir euch gerne!

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  1. […] wir letzte Woche in unserer ausführlichen Übersicht zum Thema Twitter Analytics besprochen hatten, bietet das Dashboard zu jedem KPI zwei Werte – so wird die Performance von […]

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