Die Kampagne ist optimiert, die Creatives sind tatsächlich kreativ, die Zielgruppe sorgfältig ausgewählt und optimiert – kurz, der Marketer kann sich zufrieden zurücklehnen. Doch die Conversions laufen nicht so toll wie erwartet? Spätestens dann wird es Zeit,  die Landingpage unter die Lupe zu nehmen (natürlich ist vor der Kampagne ein noch besserer Zeitpunkt). Was gilt es dabei zu beachten?

Der Nutzer muss auf der Landingpage abgeholt werden

Wer auf eine Anzeige klickt, ist interessiert – das können Marketer zumindest hoffen. Was auch immer die Anzeige versprochen hat, muss die Landingpage einlösen – und das auf den ersten Blick. Eine einheitliche Bildsprache in den Anzeigen und auf der Landingpage zu nutzen, ist daher unabdingbar; das eigene Corporate Design einzusetzen ist hier das einfachste und gleichzeitig effektivste Mittel, um einen einheitlichen Auftritt zu garantieren. Außerdem ist eine übersichtliche Struktur der Seite wichtig. Geht es um ein Produkt? Dann sollte das Bild im Mittelpunkt stehen. Bei der Leadgenerierung ist es wichtig, die Sign-up-Box nicht zu verstecken, sondern prominent zu platzieren – zusammen mit all den guten Gründen, die für einen Sign-up (oder einen Kauf, eine Anmeldung etc.) sprechen.

Der Call-to-Action darf nicht fehlen

Die klare Übersicht trägt dazu bei, den auf der Landingpage angelangten potenziellen Leads ihre Optionen klarzumachen. Was fehlt? Der Call-to-Action, der den Besucher zum Kunden oder Abonnenten macht: Denn auch wenn ein gewisses Interesse bei den Klickenden vorhanden ist, bewegen sich auch Conversion-Raten durchaus im einstelligen Prozent-Bereich. Marketer dürfen also nicht annehmen, dass mit dem Ausklick von Facebook schon alles gegessen ist und das Produkt sich von selbst erklärt, sondern sollten die Chance, die die Landingpage bietet, beim Schopf ergreifen und den Kunden noch einmal überzeugen.

best practices

 

Die Landingpage hat ein Ziel – und bietet keine Ablenkung

Neben der beworbenen Aktion hat ihr Unternehmen noch viele andere interessante Sachen zu bieten? Sehr schön. Die gehören in der Regel trotzdem nicht auf eine Landingpage, die einen ganz bestimmten Zweck verfolgt: Denn wenn Leads generiert werden sollen, schaden Nutzer der Kampagne, die sich erst ausgiebig durch die Seiten des Unternehmens klicken und dann womöglich zur Newsletteranmeldung nicht mehr zurückfinden. Aus Gründen der Seriosität können manche Angaben natürlich nicht fehlen – doch der Fokus sollte ganz klar auf der gewünschten Aktion liegen. Neben die Newsletteranmeldung gehört also kein Button „Zu unseren neuen Produkten!“, der Nutzer ablenken könnte – die Seite nach der Conversion hingegen darf und sollte solche Hinweise enthalten.

Zeit und Aufmerksamkeit des Nutzers sind kostbar

Sie sollten daher nicht verschwendet werden – niemand hat Lust, elend lange, scheinbar irrelevante Formulare auszufüllen. Diese sollten sich also auf absolut notwendige und für den Nutzer nachvollziehbare Informationen beschränkt werden, damit hier keine hohen Abbruchraten entstehen.

Testen ist der Schlüssel zum Erfolg!

Natürlich kann man sich vorher überlegen, wie eine Landingpage optimal aufgebaut wird – doch restlose Sicherheit wird man allein durch Überlegen nicht erreichen. Zwischen den besten Versionen wird es schwer, abzuschätzen, welche denn nun wirklich besser performen wird. Daher gilt: Testen, testen, testen! Worauf Wert gelegt werden sollte? „Farbe und Größe des Call-to-Action-Buttons und auch die Positionierung der einzelnen Seitenelemente wie der Formulare können durch verschiedene Landingpages parallel getestet und optimiert werden – so kann man die beste Landingpage ermitteln und die Conversion Rate deutlich steigern“, meint unser Senior Marketing Manager Lars.

Wenn die perfekte Landingpage im Kopf also entstanden ist, dann fehlt nur noch die Umsatzung – und wenn es besonders schnell gehen muss, dann hat vielleicht diese Liste mit 16 Landingpage-Templates die passende Vorlage dabei!