Im April habe ich versucht TWITTER auf den Punkt zu bringen, heute möchte ich euch zeigen, mit welchen Mitteln man den Micro-Blogging-Dienst überblicken und auswerten kann. Im Vergleich zu FACEBOOK gibt es hier einige mehr Monitoring-Möglichkeiten.

Bevor man allerdings in „fremen Gewässern fischt“, sollte man erstmal zu dem Hersteller selbst schauen. Denn TWITTER selbst hat von Haus aus eine sehr komfortable Suche, nur ist diese auf dem Web-Frontend selbst nicht wirklich in dieser Form integriert.

Über http://search.twitter.com erreicht man die Suche direkt und kann in „Advanced Search“ detailierte Filter einstellen. Dort kann man dann u.a. nach Wörtern mit spezifischen Angaben, Personen, Orten mit individuellen Näheangaben, bestimmte Zeiten und positive / negativ-gerichtete Meinungen suchen.

Was dort auch noch sehr vorteilhaft ist, dass man die Sprache der Tweets einstellen kann. Dies kann bei der Recherche zu bestimmten Themen sehr vorteilhaft sein.
Interessant ist auch, dass man die Suchergebnisse als „RSS Feed“ abonnieren kann und Sie so immer quasi als Maske abrufbereit verfügbar sind.

Daneben gibt es einige kostenlose Anbieter, die sich auf bestimmte Themenbereiche spezialiert haben:

  • monitter.com
    …sucht in Echtzeit zu einem bestimmten Begriff und aktualisiert sie auch automatisch. Dazu kommt das man mehre „Tabs“ aufmachen kann und diese „on demand“ durchsuchen lassen kann.
  • backtweets.com
    …ermöglicht TWITTER direkt nach einer bestimmten Domain zu durchsuchen. Hier werden auch Links gefunden, die über einen sogenannten „URL shortener“-Dienstleister wie z.B. bit.ly verschlüsselt wurde. In der Premium-Variante werden dann alle Möglichkeiten wie z.B. Keyword-Suche freigeschaltet
  • tweetstats.com
    …bringt detailierte Grafiken zu seiner eigenen Timeline bzw. einen bestimmten User-Namen.
    Bspw. sieht man, wann wieviele Tweets publiziert wurden oder wer eigene Tweets retweetet hat etc.
  • trendistic.com
    …auch hier bekommt man gesuchte Keywords, über Wochen und Monate verglichen, in einem Graph veranschaulicht. Die können dann auch in den eigenen Blog oder Website eingebunden werden.
  • Man hat letztendlich eine Menge Möglichkeiten über Twitter sich selber „im Auge zu behalten“. Gleichzeitig lassen sich diese Tools optimal für Marketing-Zwecke bzw. das Verfolgen von Trends optimal verwenden.

    Habt ihr noch einen Geheim-Tip oder eine persönliche Empfehlung? Dann freue ich mich über Kommentare oder twittert sie einfach mal @socialMknigge.

    3 Kommentare
    1. Benno sagte:

      Schöner Artikel!
      Leider unterschätzen aus meiner Sicht immer noch zu viele Leute, allerdings auch Unternehmen, die Möglichkeiten die Twitter bietet – bezogen auf den deutschsprachigen Raum.
      Wie schon oben geschrieben, kann man mit Twitter ein weiteres gutes Marketinginstrumente hinzufügen :)
      Gruß

    2. Tobias Bieheim sagte:

      Hallo Benno,
      das habe ich auch feststellen müssen.
      Auf der anderen Seite gibt es wiederum viele Unternehmen, bei denen es überhaupt nicht angebracht ist bzw. Sinn macht. Gerade bei TWITTER muss man vorher gut überlegen, ob es Sinn macht, und wenn, was man twittert.
      Weil genau da gibt es wie bei vielen Social Media Aktivitäten noch einige „Fehltritte“.

    3. Florian sagte:

      Guter Beitrag. Sicher nicht verkehrt, sich mit der Thematik näher zu befassen. Werde auch weitere Artikel lesen.

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