Bei der heutigen Download-Kultur wird es immer schwieriger von Konsumenten für Inhalte eine finanzielle Gegenleistung zu erhalten. Deshalb gibt es immer wieder Ansätze, Content anderweitig zu würdigen. Angesprochen sind hier vor allem unbekannte Künstler, Musiker, Journalisten, Buchautoren und Grafiker, aber im Prinzip alle, die mit einem digitalen Angebot einherkommen. Als Beispiele sind digitale PDF’s, Musikmixe, Filme, Bilder, Grafikdateien, wissenschaftliche Arbeiten bzw. Publikationen, aber auch Dienstleistungen verbunden mit Gutschein-Codes.

Die Kreativen, Leif Abraham and Christian Behrendt, haben sich 2010 deshalb Gedanken um eine digitale Währung gemacht, mit der man auch im digitalen Leben bereit ist zu bezahlen – „Pay with a Tweet“ war geboren.

www.paywithatweet.com

Als eine Form des viralen Marketings stellt man dem User ein Produkt oder den Teil eines Produktes zu Verfügung, dafür teilt sich dieser wiederum automatisiert über einen Tweet in Form einer Empfehlung mit. Alle Follower und Freunde, die meist auch ähnliche Interessen haben, bekommen in kürzester Zeit „Wind“ von dieser Offerte.

Das folgende Video veranschaulicht die Einfachheit und Effektivität des SOCIAL MEDIA Dienstes:
[vimeo]http://vimeo.com/19880705[/vimeo]

Was ist dabei zu beachten?

Natürlich funktioniert das Ganze in erster Linie nur innerhalb eines Netzwerkes in Verbindung mit einem TWITTER-Account. Nicht jeder besitzt diesen – ein wichtiger Fakt im freien Internet.
Als User sollte man sich bewusst sein, dass man sein persönliches Netzwerk nutzt, um automatisiert Nachrichten weiter zu verteilen. Ich sollte mir also schon die Frage stellen, ob die anderen von der Nachricht profitieren oder sie sich eher „belästigt“ fühlen. Deshalb ist es ratsam mit solchen Angeboten dezent umgehen und auch wirklich nur Dinge zu empfehlen, die man auch wirklich gut findet.

Insgesamt eine spannende Sache und interessante Möglichkeit seine Produkte effektiv auf dem sozialen Weg unentgeltlich zu publizieren. Wer es gerne einmal probieren möchte, kann unter www.ohmygodwhathappened.com ein digitales PDF-Buch gegen einen Tweet kaufen.