Jetzt auch dynamisch: Product Ads

Multi-Product-Ad für den Desktop

Product Ads zementieren Facebooks Rolle im umsatzorientierten Performance-Marketing. Das Format ermöglicht Marken die zielgerichtete Platzierung ihrer Produkte und bietet Nutzern relevantere Anzeigen.

Die Varianten: Single und Multi

Bei der Erstellung der Product Ads bieten sich Advertisern mehrere Möglichkeiten: Bei den Single Ads wird nur ein Bild ins Zentrum der Anzeige gerückt und entsprechend auch nur auf das eine Produkt verlinkt – ein normaler Linkpost. Durch Multi-Product-Ads ist es möglich, in einer Anzeige drei bis fünf verschiedene Produkte vorzustellen und zu verlinken. Die Fenster der einzelnen Links erscheinen nebeneinander, der Nutzer wird durch einen Pfeil aufgefordert, sich durchzuklicken. Dabei wird jedes Fenster separat verlinkt, Nutzer landen also bei genau dem Produkt, das sie interessiert.

Create Multi-Product-Ad

Multi-Product-Ad erstellen: Link, Überschrift, Beschreibung und Bild können einzeln eingestellt werden.

 

Multi-Product-Ad für den Desktop

Multi-Product-Ad für den Desktop: Die ausgewählten Links können einzeln angeklickt werden und leiten den Nutzer in diesem Fall zum jeweiligen Artikel. Durch einen Klick auf den Pfeil können weitere Links entdeckt werden.

 

Auch Mobile fallen die Multi-Product-Ads auf.

Auch mobil fallen die Multi-Product-Ads auf.

 

Im Selbstversuch haben sich die Multi-Product-Ads übrigens als ausgesprochen gutes Format herausgestellt: Wir konnten eine 119% höhere Conversion Rate erzielen, die CTR um 26% steigern und den CPC um 16% senken.

So werden Product Ads dynamisch befüllt

Vor kurzem hat Facebook angekündigt, dass die Product Ads (sowohl die Single- als auch die Multi-Variante) nun auch dynamisch befüllbar sind – die Möglichkeit wird auch in Deutschland aktuell ausgerollt. Sobald sie im eigenen Power Editor verfügbar ist, können Marketer einen Produktkatalog auf Facebook hochladen und die Product Feeds regelmäßig aktualisieren lassen. Innerhalb des Product Catalog können Sets gebildet werden, sodass Ads, die nur Produkte einer bestimmten Kategorie anzeigen, ausgestrahlt werden können. Eine genaue Anleitung zur Einrichtung gibt es bei den Facebook Developers.

Welche Produkte in der Anzeige angezeigt werden, wird dabei auf der Grundlage des Surfverhaltens des Nutzers entschieden: Eine modifizierte Version des Pixels, der auch Custom Audiences erstellt, erkennt dabei, welche Produkte angesehen, in den Warenkorb gelegt oder sogar gekauft wurden. So können Marketer sichergehen, dass nur relevante Ads ausgespielt werden. Einem Nutzer, der einen Rucksack angeklickt hat, können z. B. verschiedene Produkte dieser Kategorie eingeblendet werden. Im Anzeigenmanager erstellt man dann ein Template, das von Facebook bei der Ausstrahlung der Anzeige mit den passenden Produkten gefüllt wird.

Das bieten dynamische Ads

Die dynamischen Product Ads haben den unschätzbaren Vorteil, dass sie nicht nur mobil ausgestrahlt werden können, sondern cross-device funktionieren: Wer auf dem Desktop Produkte ansieht, kann auch auf einem Mobilgerät erreicht werden. In einer Zeit, in der Nutzer mehrheitlich Desktop und Mobile nutzen, ist das essentiell für eine gelungene Ad-Kampagne. Wer sich in den Audience Insights einmal seine Zielgruppe ansieht, wird vermutlich feststellen, dass ein bedeutender Teil Facebook „Mobile Only“ nutzt – im Fall der Beispielzielgruppen im Artikel zu den Audience Insights war mindestens ein Fünftel nicht über den Desktop zu erreichen, meistens sogar etwa ein Drittel. Doch vermutlich besucht auch der ein oder andere dieser Nutzer Onlineshops gelegentlich auf dem Desktop. Die mit Abstand größte Gruppe aber nutzte Desktop und Mobile gleichzeitig. Um die Interessen und das Browsing-Verhalten der „Desktop & Mobile“- und „Mobile Only“-User wirklich zu erfassen, sind Cross-Device-Lösungen also unerlässlich.

Eine besondere Erleichterung bieten die dynamischen Multi-Product-Ads auch allen, die gerne viele Produkte – etwa den gesamten Katalog anstelle von ausgewählten Angeboten – auf Facebook vermarkten möchten. Das war vor den dynamischen Ads mit großem Aufwand verbunden, doch das automatische Laden das Katalogs schafft hier Abhilfe.

Ein weiterer Vorteil der dynamischen Product Ads: Der Katalog zeigt nur aktuelle Preise und wird Produkte, die gerade nicht verfügbar sind, auch nicht bewerben. Die Product Ads lösen außerdem das Problem, dass Nutzern beim klassischen Retargeting oft ein gerade (oder vor Monaten) gekauftes Produkt eingeblendet wird, da bei den dynamischen Product Ads vom Pixel registriert wird, ob jemand ein Produkt nur angesehen oder tatsächlich gekauft hat. Durch all diese Möglichkeiten wird sichergestellt, dass die Impression einer dynamischen Product Ad nicht verschwendet wird.

Kurz und knapp

Aktuell sind noch fast keine Zahlen zu den dynamischen Ads vorhanden – doch man kann davon ausgehen, dass sie, insbesondere kombiniert mit dem Format der Multi-Product-Ads, viele Marketer sehr glücklich machen werden. Das dynamische Anzeigenformat macht die Erstellung von Anzeigen für große Produktmengen deutlich einfacher, sorgt für relevante Anzeigen und funktioniert cross-device. Multi-Product-Ads steigern gleichzeitig die Conversion Rate.

Wenn ihr noch nicht sicher seid, wie ihr dynamische Product Ads einsetzen könnt, beraten wir euch gerne. 

Want to join the discussion?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.